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15 Mrz
VO (EG) Nr. 852/2004 Lebensmittelhygieneverordnung im Transporter umgesetzt

Lebensmittel hygienisch transportieren

Transport von Lebensmitteln

Die Lebensmittelhygieneverordnung VO (EG) Nr. 852/2004 stellt genaue Anforderungen an den Umgang mit Lebensmitteln. Das Kapitel IV der Lebensmittelhygieneverordnung richtet sich dabei an die Beförderung von Rohstoffen, Zwischen- und Fertigprodukten. Nachfolgend werden die Anfordern praxisnah erklärt.

Leicht verderbliche Rohstoffe, Zwischen- und Fertigprodukte sind bei solchen Temperaturen zu transportieren, die eine Vermehrung von Mikroorganismen nicht zulassen. Dies kann entweder durch ausreichende Kühlung oder durch geeignete Heißhaltung (mehr als 65°C) erreicht werden. Beim Transportieren dürfen die Lebensmittel nicht nachteilig beeinflusst werden.

 

Die Transportbehälter müssen für den Zweck geeignet und sauber sein. Der Laderaum muss so eingerichtet und instand gehalten werden, dass die Lebensmittel keinen mikrobiologischen oder anderen Verunreinigungen ausgesetzt sind. Dieser Zustand wird im Laderaum des Lieferwagens durch einen geschlossenen Laderaum ohne unzugänglichen Nischen, bestehend aus korrosionsfestem und pflegeleichten Materialien, welche leicht zu reinigen und desinfizieren sind, erhalten. Eine regelmäßige Reinigung und gegebenenfalls eine Desinfektion sind unbedingt erforderlich.

 

VO (EG) Nr. 852/2004

Lebensmittelprodukte dürfen nicht ohne Verwendung vollständiger Verpackungen bzw. geeigneter Behälter im Führerraum des Fahrzeuges, außerhalb des Fahrzeuges oder im Kofferraum gelagert werden. Der Transport von Lebensmitteln zusammen mit anderen Gegenständen oder Produkten ist verboten, wenn eine nachteilige Beeinflussung der Lebensmittel möglich ist. Es ist sicherzustellen, dass Treibstoff oder dessen Dämpfe die Produkte nicht beeinflussen.

 

Für den temperierten Lebensmitteltransport von Rohstoffen, Zwischen- und Fertigprodukten gibt es Frischdienstausbauten, Kühlausbauten und Tiefkühlausbauten. Für den Lebensmitteltransport ohne Temperierung gibt es hygienische Laderaumverkleidungen (sog. Hygieneausbau). Alle diese Laderaumausstattungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie über eine räumliche Trennung von Fahrgastraum- & Laderaum verfügen und der Laderaum ohne unzugängliche Nischen & Hohlräume gestaltet ist. Die Laderaumoberflächen lassen sich hygienisch reinigen und können im Bedarfsfall desinfiziert werden. Die Lebensmittelsicherheit kann kontinuierlich gewahrt werden. Eine fugenfreie Materialverarbeitung mit abgerundeten Ecken aus bruchfesten Materialien ist bei der Auswahl des Laderaumausbaus ratsam. Ausbauten mit diesen Eigenschaften können langzeitig hygienisch instand gehalten werden.  Sie sind leicht zu reinigen (bspw. ausschäumen, ausspritzen) sowie zu desinfizieren. In Fugen, Nischen und eckigen Kannten würden sich dem entgegen Verschmutzungen ansammeln.

 

Holzauskleidung im LebensmitteltransporterEin Holzausbau ab Werk empfiehlt sich auf Grund der Lebensmittelsicherheit nicht. Holz-Oberflächen lassen sich nicht hygienisch reinigen und nicht desinfizieren, Verschmutzungen und Lebensmittelreste können durch Ritze und Fugen hinter die Verkleidungsplatten gelangen. In der Praxis sind Keim- und Schimmelvermehrungen in den Verkleidungsplatten sowie in den unzugänglichen Bereichen hinter ihnen die Folge. Rohstoffe, Zwischen- und Fertigprodukte kontaminieren beim Direktkontakt und/oder durch mikrobiologische oder andere Verunreinigungen in der Luft. Die Lebensmittelsicherheit kann mit einem Holzausbau im Laderaum nicht gewahrt werden.

 

Entsprechend der zu transportierenden Rohstoffe, Zwischen- und Fertigprodukte sind unterschiedliche Ausstattungen des hygienischen Laderaums geeignet. Temperaturaufzeichnungen für den Temperaturnachweis, Laderaumbelüftung gegen Feuchtigkeitsstau, hermetische Laderaumtrennung für den Transport unterschiedlicher Waren sind Beispiele dafür.

 

 

 

Wieso wird ein Hygieneausbau benötigt?

Für den temperierten Lebensmitteltransport gibt es auf dem Markt zahlreiche Anbieter von Frischdienstausbauten, Kühlausbauten, Tiefkühlausbauten und bereits umgebauten Fahrzeugen. Für den ungekühlten Lebenmitteltransport ist das Angebot dagegen deutlich geringer. Oft wählt ein Lebensmittelunternehmen für seinen Kastenwagen den Holzausbau ab Werk. Diese Bestellung ist zwar sehr komfortabel,  doch in der praktischen Anwendung führt diese Wahl zu den folgenden Problemen.

 

Branchenprobleme bei Laderaumausstattung ab Werk

    • Laderaum mit Ritzen, Fugen & Hohlräumen
    • Lebensmittelreste unter der Verkleidung & Bodenplatte
    • Oberflächen lassen sich nicht hygienisch reinigen
    • Oberflächen können nicht desinfiziert werden
    • Schlechte Gerüche dringen aus dem Laderaum
    • Schimmel & Keimvermehrungen im Laderaum
    • Wertverlust des Fahrzeugs ist sehr hoch
    • Lebensmittelsicherheit kann nicht gewährleistet werden

 

 

Aktuelle Vorschriften zum Lebensmitteltransport

EU-Verordnung 852/2004 über Lebensmittelhygiene (Die Verordnung ist am 20. Mai 2004 in Kraft getreten.)

Die folgenden Texte sind nur Auszüge aus den betreffenden Vorschriften und erheben keinen Anspruch auf
Vollständigkeit.

Artikel 5 (Gefahrenanalyse und kritische Kontrollpunkte)
(1) Die Lebensmittelunternehmer haben ein oder mehrere ständige Verfahren, die auf den HACCP-Grundsätzen
beruhen, einzurichten, durchzuführen und aufrechtzuerhalten.
(2) Die in Absatz 1 genannten HACCP-Grundsätze sind die Folgenden:
a) Ermittlung von Gefahren, die vermieden, ausgeschaltet oder auf ein akzeptables Maß reduziert werden
müssen,
b) Bestimmung der kritischen Kontrollpunkte, auf der (den) Prozessstufe(n), auf der (denen) eine Kontrolle
notwendig ist, um eine Gefahr zu vermeiden, auszuschalten oder auf ein akzeptables Maß zu reduzieren,
c) Festlegung von Grenzwerten für diese kritischen Kontrollpunkte, anhand deren im Hinblick auf die
Vermeidung, Ausschaltung oder Reduzierung ermittelter Gefahren zwischen akzeptablen und nicht
akzeptablen Werten unterschieden wird,
d) Festlegung und Durchführung effizienter Verfahren zur Überwachung der kritischen Kontrollpunkte,
e) Festlegung von Korrekturmaßnahmen für den Fall, dass die Überwachung zeigt, dass ein kritischer
Kontrollpunkt nicht unter Kontrolle ist,
f) Festlegung von regelmäßig durchgeführten Verifizierungsverfahren, um festzustellen, ob den Vorschriften
gemäß den Buchstaben a) bis e) entsprochen wird,
g) Erstellung von Dokumenten und Aufzeichnungen, die der Art und Größe des Lebensmittelunternehmens
angemessen sind, um nachweisen zu können, dass den Vorschriften gemäß den Buchstaben a) bis f)
entsprochen wird.
Anhang 2, Kap. I (Allgemeine Vorschriften für Betriebsstätten, in denen mit Lebensmitteln umgegangen
wird)
1. Betriebsstätten, in denen mit Lebensmitteln umgegangen wird, müssen sauber und stets instand gehalten
sein.
2. Betriebsstätten, in denen mit Lebensmitteln umgegangen wird, müssen so angelegt, konzipiert, gebaut,
gelegen und bemessen sein, dass

d) soweit erforderlich, geeignete Bearbeitungs- und Lagerräume vorhanden sind, die insbesondere eine
Temperaturkontrolle und eine ausreichende Kapazität bieten, damit die Lebensmittel auf einer geeigneten
Temperatur gehalten werden können und eine Überwachung und, sofern erforderlich, eine Registrierung
der Lagertemperatur möglich ist.

Anhang 2, Kap. IV (Beförderung)
1. Transportbehälter und/oder Container zur Beförderung von Lebensmitteln müssen sauber und instand
gehalten werden, damit die Lebensmittel vor Kontamination geschützt sind, und müssen erforderlichenfalls
so konzipiert und gebaut sein, dass eine angemessene Reinigung und/oder Desinfektion möglich ist.
2. Transportbehälter und/oder Container müssen ausschließlich der Beförderung von Lebensmitteln
vorbehalten bleiben, wenn die Gefahr von Kontamination besteht.
3. Werden in Transportbehältern und/oder Containern neben Lebensmitteln zusätzlich auch andere Waren
befördert oder verschiedene Lebensmittel gleichzeitig befördert, so sind die Erzeugnisse erforderlichenfalls
streng voneinander zu trennen.

5. Wurden Transportbehälter und/oder Container für die Beförderung anderer Waren als Lebensmittel oder die
Beförderung verschiedener Lebensmittel verwendet, so sind sie zwischen den einzelnen Ladungsvorgängen
sorgfältig zu reinigen, damit kein Kontaminationsrisiko entsteht.
6. Lebensmittel sind in Transportbehältern und/oder Containern so zu platzieren und zu schützen, dass das
Kontaminationsrisiko so gering wie möglich ist.
7. Transportbehälter und/oder Container, die zur Beförderung von Lebensmitteln verwendet werden, müssen
erforderlichenfalls die Lebensmittel auf einer geeigneten Temperatur halten können und eine Überwachung
der Beförderungstemperatur ermöglichen.

 

VO (EG) Nr. 852/2004 Lebensmittelhygieneverordnung im Transporter umgesetzt

Hygieneausbau Trans-Clean im Lieferwagen

Die praktische Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen kann in einem Transporter wie folgt interpretiert werden:

  • Räumliche Trennung von Fahrgastraum- & Laderaum
  • Laderaum ohne unzugänglichen Nischen & Hohlräume
  • Oberflächen müssen sich hygienisch reinigen lassen
  • Oberflächen können im Bedarfsfall desinfiziert werden

Ein Laderaumausbau für Kastenwagen der diese Anforderungen umsetzt wird Hygieneausbau bezeichnet. Der Hygieneausbau aus dem Hause Goliath Trans-Lining ist der Laderaumausbau Trans-Clean. Trans-Clean zeichnet sich nicht nur durch die uneingeschränkte Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen der Lebensmittelhygiene-Verordnung EG-VO 852/2004 aus. Der Hygieneausbau überzeugt im Vergleich zu Wettbewerbsprodukten durch folgende Alleinstellungsmerkmale:

  • fugenfreie Verarbeitung,
  • bruchfeste Materialien,
  • geringer Laderaumverlust,
  • großes Zubehörportfolio,
  • kostenfreie Fahrzeugauslieferung sowie
  • empfohlen vom Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure Deutschlands e.V.

Hier finden Sie weitere Informationen, Bilder mit Ausstattungsdetails unserer Kunden und ein Produktvideo.

 

Lebensmitteltransport Kastenwagen

Bäckerfahrzeug zum hygienischen Backwarentransport

8 Jul
Laderaumausbau für Caterer

Sonderpreis: Opel Vivaro L2H1 mit Laderaumausbau für Caterer und Bäcker

Technische Daten:
Leistung 88 kW (120PS)
Hubraum 2.299 cm³
Erstzulassung ohne – Neuwagen
Kraftstoffbedarf Diesel
Schadstoffklasse Euro 5
Lackierung Arktis-Weiß (389)
Leegewicht 1845 kg

Serienausstattung:
Radio R16 BT USB: Bluetooth®-Telefonfreisprechvorrichtung, Lenkradfernbedienung, USB-Schnittstelle und Aux-In Stereoeingang, 2 Lautsprecher; Bordcomputer mit Check Control System; Servolenkung; Frontairbag, Fahrer; Fensterheber vorne, elektrisch
; Beleuchtung für Fahrerkabine und Laderaum; Heizungssystem mit Belüftungsdüsen, vorn; Fahrersitz in Länge, Höhe und Neigung einstellbar inkl. Lendenwirbelstütze; Mittelarmlehne für Fahrersitz; Beifahrer-Doppelsitzbank, starr; Reifen-Reparatur-Set
; Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung; Antiblockiersystem; Bremsassistent;  Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP®) inkl. Differentialsperre, Berg-Anfahr-Assistent
, Anhänger-Stabilitätsprogramm
, Adaptive Ladekontrolle, Überrollschutz; Drehzahlmesser; Wegfahrsperre, elektronisch
; Lenksäule, längs- und höheneinstellbar; Wärmeschutzverglasung; Trennwand ohne Fenster; Außenspiegel, elektrisch einstell- und beheizbar; Scheibenbremsen, vorn und hinten; Tagfahrlicht; Toter Winkel-Spiegel in Beifahrer-Sonnenblende; Seitenschutzleisten; Stahlräder 6,5 J x16 mit Radnabenabdeckungen, Reifen 205/65 R 16

Sonderausstattung: 
Stoffpolster Tricess Blau; 3-Tasten Schlüssel, selektiv; Fensterheber mit Einklemmschutz; Raucher-Ausstattung; Schnittstelle (analog) für Aufbauten; Premium Paket; Ersatzrad, vollwertig, Stahl, 16″; Rückfahrsystem Parkpilot hinten; Nebenantrieb über Riemenscheibe; Radio Navi 50 Media Nav; Hygieneausbau

Ausbauumfang:
Goliath-Hygieneausbau; mit UV-Schutz, Seitenwandlüfter, Aluminiumboden, Zusatz-LED-Leuchte, Ladungssicherung – Zurrleisten an den Seitenwänden einreihig

Kraftstoffverbrauch:
(Verbrauch nach 99/100/EG für Combi-Version L1H1 )
Kombiniert (l/100 km) 5,6 – 7,1
CO2 (g/km) 155 – 186

 

Opel Vivaro L2 H1:  29.470 €
Überführung:  365 €
Goliath Hygieneausbau:  4.730 €

Listenpreis:  34.565 €

Nettopreis:  24.500,00€  zzgl. MwSt.

Irrtümer vorbehalten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen!

 

 

ÜBER GOLIATH TRANS-LINING

Goliath Trans-Lining gehört seit der Firmengründung im Jahr 2000 zu den ersten und erfahrensten Spezialisten im Bereich Kunststoff-Beschichtungen Deutschlands.
Von kleinen dreirädrigen Piaggios, über Kastenwagen jeder Klasse, bis hin zu LKW’s ist Goliath Trans-Lining Ihr Ansprechpartner für robuste Beschichtungen, kompetente Beratung und hochwertige Arbeitsausführung.

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64319 Pfungstadt
Tel: +49 (0) 6157 870 919
Fax: +49 (0) 6157 939 696
E-Mail: info@trans-lining.de

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